Abschlussbericht 2009
Neue Fachmesse für den Zuliefermarkt in Südosteuropa vom 23. bis 25. Juni 2009 in Salzburg
euroSUPPLY – 1. internationale Zuliefermesse für Teile, Komponenten und Technologien
Stuttgart/Salzburg – Mit 128 Ausstellern aus 10 Ländern war die euroSUPPLY vom 23. bis 25. Juni 2009 im Messezentrum Salzburg zum ersten Mal internationaler Treffpunkt der Zulieferindustrie und ihrer Abnehmer in der Euroregion Österreich, Südostdeutschland und den angrenzenden Ländern Mittel- und Osteuropas. Über dieses Angebot informierten sich 1.334 Fachbesucher aus der Fahrzeug- und Elektronikindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Flankiert wurde die euroSUPPLY von der bereits zum dritten mal stattfindenden euroLITE, die mit weiteren 181 Ausstellern als europaweit einzige Fachmesse das gesamte Spektrum an Software-Tools, Werkstoffen sowie Fertigungstechnologien für leichte Konstruktionen abbildete.
Insbesondere die Fahrzeugindustrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau bieten in der Euroregion Österreich, Süddeutschland, Ostschweiz, Norditalien und den angrenzenden Staaten Südost- und Osteuropas ein großes Wachstumspotenzial. In vielen anderen Industriebereichen ist diese Wirtschaftsregion ebenfalls stark wachstumsorientiert. Trotzdem gab es hier bisher keine klar auf die Anforderungen des Zuliefermarkts ausgerichtete Informations- und Beschaffungsplattform. Mit ersten euroSUPPLY vom 23. bis 25. Juni 2009 wurde diese Lücke jetzt gefüllt. Das Ausstellungsportfolio umfasste dabei Werkstoffe, Metallver- und -bearbeitung, Elektronik und Elektrotechnik, Kunststoff-, Gummi- und Verbundwerkstoffverarbeitung, Werkzeug- und Formenbau, Prototypenbau, Werkzeuge, Werkzeugherstellung, Verbindungs-, Füge- und Sicherungselemente, Lohnarbeiten und Dienstleistungen.
Neben zahlreichen Einzelausstellern aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Polen, Ungarn gab es auch Gemeinschaftsstände aus Italien, den Niederlanden, der Schweiz und der Tschechischen Republik.
Insgesamt informierten sich 1.334 Besucher bei den 128 Ausstellern aus 10 Ländern. Mit Blick auf die allgemeine Flaute in der gesamten Industrie und die daraus resultierenden aktuellen Reiserestriktionen der auftragsvergebenden Instanzen, kein sehr überraschendes Ergebnis. "Wir haben keinen Besucherrekord erwartet", kommentiert Wieland Kniffka, Geschäftsführer der H&K Messe GmbH die Besucherzahlen der euroSUPPLY 2009, "doch konnte diese Erstveranstaltung durch eine sehr hohe fachliche Qualifikation und Entscheidungskompetenz der Besucher überzeugen", beurteilt Kniffka die Messe. „Einen wesentlichen Anteil zur Qualität der Besucher hat sicherlich auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den IHK Bayerns, den Wirtschaftskammern Salzburgs und Oberösterreichs und dem ersten Automobilcluster Österreichs ACstyria beigetragen.“
„Gleichzeitig darf uns das nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir für die kommende Veranstaltung unsere Besucherwerbeaktivitäten weiterhin verstärken müssen“, ergänzt Claus Hähnel, ebenfalls Geschäftsführer bei der H & K Messe. „Quantität bei den Besucherzahlen ist heutzutage kein Garant mehr für den Erfolg einer Messe. Hier diskutieren wir noch intensiver mit unseren Ausstellern und potentiellen Partnern um weitere Instrumente zu entwickeln, die noch mehr qualitativ hochwertige Besucher als bisher anziehen.“
Die Basis für dieses Instrumentarium wurde bereits bei der diesmaligen Durchführung der euroSUPPLY erfolgreich eingeführt. Das neue Bestell- und Registrierungssystem der H & K Messe ermöglicht jedem einzelnen Aussteller anhand einer eigenen, nur ihm zugänglichen, Datenbank bereits im Vorfeld der Messe gezielt bei seinen Wunschbesuchern aktiv für den Messebesuch nachzufassen.
20,7 % der Besucher der euroSUPPLY kamen aus der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie, 19,5 % aus der Elektronikindustrie, 16,1 % aus dem Schienenfahrzeugbau, 15,2 % aus dem Energie- und Versorgungssektor und weitere 16,3 % aus dem Maschinen und Anlagenbau.
Die zweite euroSUPPLY findet wieder im Juni 2010 statt. Der genaue Termin wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben.





